Erfahrungsberichte unserer Azubis

Es gibt viele verschiedene Ausbildungsberufe, da kann man schon mal den Überblick verlieren. Woher soll man wissen welcher Beruf zu einem passt und wie das Betriebsklima in der Firma ist?! Wie läuft es mit der Berufsschule? Hier haben einige Azubis und auch Ex-Azubis ihre Erfahrungen für euch aufgeschrieben. So könnt ihr euch ganz leicht ein Bild von dem Beruf und auch von dem Unternehmen IMA machen. 

Bachelor of Arts BWL

Hey! Zur Zeit bin ich eine der dualen Studenten/-innen bei der IMA in Lübbecke. Zusammen mit der IMA und der FH Bielefeld absolviere ich mein Studium zum Bachelor of Arts mit der Fachrichtung Betriebswirtschaftslehre.

Schon während des Abiturs war mir klar, dass ein duales Studium in diese Richtung das Richtige für mich ist. Nicht nur, weil ich schon wusste, dass ich gerne einen kaufmännischen Beruf erlernen möchte, sondern auch die vielen Vorteile eines dualen Studiums haben mich davon überzeugt:

  • Man sammelt während des Studiums nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch Praxiserfahrung
  • Man bekommt eine angemessene Ausbildungsvergütung
  • Der Studiengang ist kleiner als der Vollzeitstudiengang BWL (ca. 30 Studenten)
  • Man hat gute Übernahmechancen

Nach nur 3,5 Jahren hat man dann ein Studium abgeschlossen und nebenbei bereits Berufserfahrung gesammelt. Das Studium ist so gegliedert, dass ich immer drei Monate in der FH und dann wieder drei Monate im Unternehmen bin. Die Klausuren werden immer sofort nach der Theoriephase geschrieben, sodass ich mich während der Praxisphase voll auf das Unternehmen konzentrieren kann. Bei der IMA durchlaufe ich alle wesentlichen Abteilungen, um die Zusammenhänge der einzelnen Bereiche und die des Gesamtunternehmens zu verstehen.

Auch wenn es manchmal etwas stressig ist, bereue ich meine Entscheidung für das duale Studium nicht. Man wird in jeder Abteilung sofort nett aufgenommen und auch der Zusammenhalt der Azubis ist besonders. Wir unternehmen sehr viel zusammen, wie zum Beispiel das Azubi-Pizzaessen, Bowling-Abende, Weihnachtsmarktbesuche und und und…

Fachinformatiker/in

Hi, ich bin Florian (19) und möchte euch etwas über meinen Einstieg in die Ausbildung, das Unternehmen IMA als Arbeitgeber, sowie über die Ausbildung an sich erzählen.

Als ich mitten im Fachabitur im Bereich Wirtschaft und Verwaltung (Zertifikatsklasse Informatik) war und es in die heiße Phase der Bewerbung zu einem Ausbildungsplatz ging, war für mich nicht ganz klar, für welchen Bereich ich mich entscheide. Durch zahlreiche Praktika in technischen sowie kaufmännischen Berufen hatte ich jedoch schon vor der Ausbildung einen relativ guten Eindruck von dem, was mich erwarten könnte. Auch Praktika, die mir nicht zugesagt haben, halfen mir sagen zu können: „Ich schlage einen anderen Weg ein“. Ich entschied mich schließlich dazu, mich als Industriekaufmann und als Fachinformatiker zu bewerben.

Auf dem jährlichen IMAgination-Day konnte ich Einblicke in das Unternehmen (Betriebsrundgang) gewinnen und kam in offene Gespräche mit Ausbildern und aktuellen Auszubildenden. Glücklicherweise wurde ich im Nachgang zu einem Praxistag eingeladen und habe so erste Eindrücke über Kollegen sowie das Arbeitsumfeld in der IT erhalten. Schließlich bewarb ich mich auf die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration und wurde eingestellt.

In den Einführungswochen bekamen wir Schulungen und Präsentationen, um uns im Unternehmen zurechtzufinden. Dies hat mir den Einstieg sehr erleichtert. Er hat aber auch unseren Zusammenhalt gestärkt, da Teambuilding-Maßnahmen ebenfalls auf dem Programm standen. Dadurch war sehr schnell ein guter Zusammenhalt zwischen uns Auszubildenden zu spüren. Im Laufe der Zeit habe ich mehr und mehr das Gefühl bekommen ein Teil der „IMA-Familie“ zu sein. In der IT-Abteilung wurde ich freundlich aufgenommen und habe mich schnell eingelebt.

Der IT-Bereich ist sehr vielfältig und es ist sehr schwierig einem Auszubildenden alle Facetten eines solch komplexen Berufes zu zeigen und ihn für alle Situationen vorzubereiten. Die IMA basiert selbst auf einem großen IT-Komplex, der einen Großteil aller Fachbereiche der Ausbildung abdeckt und mir somit viele Möglichkeiten bietet, Fachwissen anzueignen oder bestehendes Wissen zu erweitern. Insgesamt bin ich in einer Holpflicht. Dies bedeutet nicht, dass ich alleine für meine Ausbildung verantwortlich bin, denn Ausbilder und Kollegen achten sehr auf die Entwicklung und den vollzogenen oder zu vollziehenden Lernprozess. Die Holpflicht bezieht sich mehr darauf, dass ich jederzeit ein wenig vorgreifen kann, um mein Wissen selbstständig durch Fragen, Nachvollziehen von Abläufen, von Techniken und durch Einblicke in die Arbeitsfelder der Kollegen zu erweitern. Somit habe ich als Auszubildender das Tempo und den Rhythmus meiner Ausbildung selber in der Hand und kann diese ggf. beschleunigen oder bei Bedarf auch bremsen. Mein Ausbilder und ich treffen uns regelmäßig um uns auszutauschen und den Überblick zu behalten.

Es gibt immer wieder Themen und Bereiche, in denen man sich besonders stark fühlt und viel Interesse zeigt und Themen und Bereiche in denen man etwas schwächelt und vielleicht auch mal die Lust verliert - das ist völlig normal. Wenn die Kollegen erkennen, dass ich Probleme mit einem Thema oder einer Technologie habe, nimmt man sich die Zeit für mich und versucht es in eigenen Worten zu erklären. So lernt man extrem viel dazu.

Gute Leistungen werden mit entsprechendem Lob und entsprechender Anerkennung belohnt. Das gibt mir ein gutes Gefühl und vermittelt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Aufgaben, die ich eigenverantwortlich lösen darf oder soll, fallen mir dadurch leichter. Dadurch bekomme ich das Gefühl, dass man mir und meiner Arbeit vertraut. Offene Gespräche und der Austausch mit Kollegen sind eine große Hilfe und meiner Meinung nach Bausteine einer erfolgreichen Ausbildung bei IMA.

Die Arbeit macht nicht nur Spaß, sondern ich fühle mich auch - trotz aller Selbstständigkeit - von sicheren Händen getragen, die mir im Notfall immer wieder aufhelfen. Der kollegiale Umgang, der Zusammenhalt zwischen den Auszubildenden, die Möglichkeit sich in vielen Bereichen der IT natürlich auch nach der Ausbildung zu spezialisieren und die Tatsache, dass IT-Infrastrukturen immer weiter ausgebaut werden und eine immer größere Rolle in der heutigen Welt einnehmen, sprechen für eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei IMA.

Wirtschaftsingenieur/in

Hey, ich absolviere bei der IMA in Lübbecke das praxisintegrierte Studium Bachelor of Engineering FR Wirtschaftsingenieurwesen. Das Studium ist in jeweils dreimonatige Theorie- und Praxisphasen gegliedert und dauert insgesamt 3,5 Jahre.

Während der Theoriephasen besuche ich Vorlesungen und Praktika an der FH Bielefeld, Campus Minden. Da der Studiengang nur aus ca. 20-25 Studierenden besteht, kennt man sich untereinander und kann sich bei Fragen oder Unklarheiten direkt an die Dozenten bzw. Professoren wenden. Zum Ende jeder Theoriephase stehen dann Klausuren oder Prüfungen in einer anderen Form (mündliche Prüfung, Abgabe einer Projektarbeit,…) an, mit denen die Module aus den Bereichen Technik und BWL abgeschlossen werden.

Danach folgt die Praxisphase im Unternehmen. Während des gesamten Studiums durchlaufe ich hier verschiedene Abteilungen, in denen ich selbstständig unternehmensrelevante Aufgaben übernehmen darf. Diese haben häufig Bezug zu den Inhalten der Vorlesungen, sodass eine direkte Verbindung zwischen Theorie und Praxis geschaffen wird und das Wissen in der Praxis angewendet werden kann.

Dies ist auch ein Grund, warum ich mich für ein duales Studium entschieden habe. Zudem wird eine Ausbildungsvergütung gezahlt, sodass man während des Studiums schon Geld verdient. Andererseits gibt es natürlich auch immer mal wieder stressige Phasen, aber mit Durchhaltevermögen, Einsatzbereitschaft und Fleiß sind auch diese zu schaffen. Außerdem erhält man jederzeit Unterstützung durch hilfsbereite Kollegen oder Azubis aus den höheren Ausbildungsjahren.

Die Azubis bei IMA kennen sich untereinander recht gut und es herrscht ein starker Zusammenhalt. Gerade deswegen bereiten Aktivitäten wie Bowling-Abende, gemeinsames Pizza essen oder die Fahrten zum Weihnachtsmarkt immer wieder große Freude.

Letztendlich kann ich nach meiner bisherigen Zeit bei IMA sagen, dass mir die Ausbildung sehr gut gefällt, da es sehr abwechslungsreich und spannend ist. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, ein duales Studium zu absolvieren. 

Technisch/e Produktdesigner/in

Hallo,

Wir sind gerade dabei die Ausbildung zum Technischer Produktdesigner bei der IMA zu absolvieren.

Unsere Ausbildung erstreckt sich über eine Dauer von 3,5 Jahren, kann aber bei entsprechenden Noten auf 3 Jahre verkürzt werden. Die Berufsschule ist das Leo-Sympher Berufskolleg in Minden, welche wir zwei Mal im Jahr für 6 Wochen besuchen. Dort stehen Fächer wie Mathematik, Technisches Zeichnen per Hand und am Computer, Werkstoffkunde und ein wenig Deutsch und Englisch auf dem Stundenplan. Mit ein bisschen Fleiß ist aber alles gut machbar.

Die Ausbildung beginnt mit der Unterweisung in die Grundtechniken der Metallbearbeitung in unserer Ausbildungswerkstatt. Danach kommt man in das Technische Büro, wo man erst einmal am Zeichenbrett zeichnet, um die Grundlagen des Technischen Zeichnens zu erlernen. Nach einiger Zeit wird man in das Zeichnen am Computer unterwiesen. Hier werden 3D- Modelle und 2D- Zeichnungen angefertigt. Bei all diesen Aufgaben ist immer selbstständiges Arbeiten gefragt.

Allgemein gesehen haben wir die verschiedensten Aufgaben im Büro zu erledigen. Das sind zum einen die Besprechung und Auswahl von Materialien, natürlich das Anfertigen von Zeichnungen und Plänen, die Anlage von Stücklisten und das Finden von Problemlösungen. Man ist vom Anfang der Entwicklung bis zur Fertigstellung der Maschine komplett mit involviert. Es sind also vielseitige Anforderungen in der Ausbildung an uns gestellt, sodass einem nie langweilig wird.

Wir sitzen jedoch nicht nur am Schreibtisch. Vieles muss mit den Facharbeitern aus der Montagehalle besprochen werden. Außerdem bekommen wir durch einen Umlauf im Betrieb nach der Zwischenprüfung einen Einblick, der uns einiges an Wissen verleiht, was Fertigung und Montage von Baugruppen angeht.

Für die Ausbildung zum Technischen Produktdesigner haben wir uns entschieden, da einem danach viele Türen offen stehen. Eine Weiterbildung als Techniker ist möglich und auch die Grundlage für ein Maschinenbaustudium ist durch das Erlernen dieses Berufes gegeben.

Mechatroniker/in

Ich absolviere zurzeit eine Ausbildung zum Mechatroniker bei der IMA Klessmann GmbH. Die Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre, kann aber bei entsprechendem Notendurchschnitt auf 3 Jahre verkürzt werden.

Die Auswahl ist auf diesen Ausbildungsberuf gefallen, da er ein sehr großen Aufgabenbereich umfasst und später noch viele Fortbildungsmöglichkeiten bestehen.

Als die Ausbildung begann, wurden wir zunächst in die Grundlagen der Metalltechnik unterwiesen. Hierzu mussten wir ein Werkstück aus Teilstücken fertigen und montieren. Dabei stellten wir unsere Fähigkeiten im Bohren, Fräsen, Feilen usw. unter Beweis. Nach Fertigstellung des Werkstückes wurden wir in die verschiedenen Abteilungen der IMA aufgeteilt, in denen war es dann unsere Aufgabe, Aggregate oder Maschinenträger zu montieren und Anlagen zu verdrahten. Das Programmieren und in Betrieb nehmen der verschiedenen Holzbearbeitungsmaschinen war für mich jedoch am interessantesten. Hierzu musste man selbstständig die Fehler und ihre Ursachen erkennen und beheben.

Ich würde mich auf jeden Fall wieder für diesen Ausbildungsberuf entscheiden, da ich mich immer sehr für Maschinenbau interessiere. Außerdem ändern sich stetig die Anforderungen, so dass meine Tätigkeiten nie langweilig werden.

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